Flughafen Wien Akkuladestation

PROJEKTDATEN

 

ADRESSE:

1300 Flughafen Wien

 

PROJEKTDATEN

Bauherr:                                         Flughafen Wien AG

Bauzeit                                           09/2011 – 12/2012

Fläche:                                           710 m²

Baukosten                                     780.000 EUR

Generalplanung:                          DI Johannes Plessing mit KS Ingenieure

PROJEKTBESCHREIBUNG

 

Am Flughafen Wien wird eine ca. 700 m²große Akkuladestation für die Akkumulatoren der Gabelstapler und Elektrofahrzeuge betrieben. Die relativ junge Akkuladestation wies, bedingt durch sehr starke Stapler-Belastung, umfangreiche Beschädigungen der säurebeständigen Bodenbeschichtung auf. Weiters ergab eine Sicherheitsevaluierung, dass die Akkuladestation nicht den aktuellen Sicherheitsbestimmungen für den Explosionsschutz entsprach.

Im Zuge einer Generalsanierung und -modernisierung war ein VEXAT-Gutachten auszuarbeiten, die Adaptierung der vorhandenen Stahleinrichtung, die Verstärkung und Anpassung der gesamten Lüftungsanlage, Flutungseinrichtungen zur Bodenreinigung, die Anpassung der Stromzuleitungen und der Ladekabeln, sowie eine leitfähige, säurebeständige Bodenbeschichtung zu planen, auszuschreiben und abzunehmen.

Zusätzlich war ein Großteil der Ladegeräte zu erneuern, eine Säureneutralisation zu automatisieren, sowie Regale zu reinigen und zu beschichten.

Da der kontinuierliche Betrieb aufrechtzuerhalten war, musste ein Ausweichquartier adaptiert und mit den vorhandenen Anlageteilen ausgerüstet werden, ohne dass es zu Ausfällen des Akkuladebetriebes oder Verzögerungen bei der Abfertigung der Gabelstapler und Elektrofahrzeuge kommen würde.

Daher war es erforderlich, alle Abschnitte der Planung, der Behördenverfahren, der Übersiedlungen, der Umbaumaßnahmen, der Inbetriebnahme und der Fertigstellungsmeldung genauestens mit ausreichenden Pufferzeiten zu planen.

Nach ca. 1-jähriger Projektdauer konnte die generalsanierte Akkuladestation in Vollbetrieb gehen. Die Auflösung der Ausweichstation, Restarbeiten und der Abschluss der Behördenverfahren nahm weitere 3 Monate in Anspruch.