Karlskirche

PROJEKTDATEN

 

ADRESSE:

Kreuzherrengasse 1, 1040 Wien

 

Bauherr:                                          Verein der Freunde und Gönner der Wiener Karlskirche

Bauzeit:                                           07/2014 . 11/2014

Herstellungskosten                        ca. 350.000 EUR

ÖBA:                                               PM2 GmbH

PROJEKTBESCHREIBUNG

 

Der Ostturm der Wiener Karlskirche bedurfte einer umfassenden Sanierung. durch Steinbildhauer, Baumeister, Maler, Fenstertischler, Spengler, Schlosser und Vogelabwehr.

Im Zuge der Sanierung wurden alle verwitterten und beschädigten Steinteile der Steinfiguren und Vasen, sowie der Fassaden ergänzt bzw. erneuert. Hierfür musste der gesamte Ostturm bis zum obersten Dachbereich eingerüstet werden.

Alle schadhaften Putzflächen und Verblechungen wurden erneuert bzw. ausgebessert und die Holzfenster der Turm- und Glockenstuben generalsaniert. Anschließend wurden alle Flächen dem alten Farbkonzept entsprechend neu beschichtet.

 

LAGE DES OBJEKTS

 

Die Karlskirche befindet sich im 4. Wiener Gemeindebezirk, zwischen Karlsplatz und der Kreuzherrengasse 1.

 

CHARAKTERISTIK DES OBJEKTS

Auszug aus der Homepage poeschel.net:

Seine bedeutendste Barockkirche – die Karlskirche – hat Wien einem Gelübde Kaiser Karls VI. anlässlich der schrecklichen Pestepidemie von 1713, welche fast 10.000 Opfer forderte, zu verdanken. Kaiser Karl VI. schwor dem Pestheiligen Karl Borromäus eine Kirche errichten zu lassen, wenn die Seuche verschwinden würde. Im Jahr darauf erlosch die Krankheit und Karl löste sein Versprechen ein.

 

Die Karlskirche wurde 1716 bis 1722 von Johann Bernhard Fischer von Erlach begonnen und 1723 bis 1739 von seinem Sohn Joseph Emanuel vollendet. Die „Karls”kirche wurde nicht wie man vermuten könnte nach ihrem Spender benannt – das würde die katholische Kirche nicht erlauben – sondern wie oben erwähnt nach dem heiligen Karl Borromäus, dem einstigen Erzbischof von Mailand.